Mehr Strom und Gas aus weniger Input

Patentierte SBBiogas-Technologie

Gleicher Erfolg bei 30% weniger Ackerfläche

SBBiogas-Anlage im DLG-FokusTest

Das DLG-Testzentrum bestätigt ein hervorragendes Ergebnis.

Mit dem innovativen Verfahren von SBBiogas zur Biogasgewinnung lassen sich gegenüber einem KTBL-Vergleich 26 Prozent mehr Biogas gewinnen und damit über 30 Prozent mehr als bei Biogas-Standardanlagen.* Mehr Gas bei weniger Input.

26 Prozent** mehr Energieausbeute vom Acker

Logo-DLG FokusTest

Das Marktbreiter Unternehmen SBBiogas hat ein neues verfahrenstechnisches Konzept zum Bau und Betrieb von Biogasanlagen entwickelt. Mit dem neuen Anlagentyp lassen sich rund 26 Prozent** mehr Biogas aus der gleichen Menge Substrat gewinnen. Das belegt jetzt ein Praxistest der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Die Biogas-Anlage im fränkischen Hopferstadt bei Würzburg ist seit Ende 2006 in Betrieb. Experten der DLG haben die Anlage jetzt 19 Wochen lang unter Praxisbedingungen auf ihren Energieverbrauch geprüft. Der von Juni bis Oktober 2007 laufende DLG-FokusTest „Methan-ausbeute und Biogasertrag“ ergab: Mit dem innovativen Verfahren von SBBiogas lässt sich im Vergleich 26 Prozent mehr Biogas gewinnen. Und das aus weniger „Input“ an Rohstoffen.

Gute Nachrichten für die Landwirte in Hopferstadt, die die von der SBBiogas konzipierte und errichtete Anlage betreiben. Denn eine höhere Ausbeute bedeutet auch: Mehr Erlös am Ende des Jahres. Die DLG-Tester stellten in ihrem Testbericht außerdem fest, dass der neue Anlagentyp erheblich wirtschaftlicher arbeitet. Das hilft, die Energiekosten im landwirtschaftlichen Unternehmen zu senken.

Für den DLG-Praxistest wurden im Mittel täglich 19 Tonnen Mais-Silage, 13 Tonnen Rindergülle, Silosickersaft und Festmist (ca. 2 to) in die Anlage eingespeist. Die Experten errechneten später anhand verschiedener Datenreihen, wie viel Methan pro Tonne zugeführten Substrats jeweils gewonnen wurde. Dabei ergab sich: Die Erträge der Anlage Hopferstadt lagen über dem Standardwert für Biogasanlagen mit einem NaWaRo-Anteil von 55 bis 65 %. Gegenüber einer KTBL-Kalkulation lagen der Biogasertrag um 26 % und die Methanausbeute um 18 % höher. Dafür gab es von den Prüfern eine gute Bewertung und das Prüfzeichen des „DLG-FokusTest“.

Was unterscheidet die Biogasanlage in Hopferstadt von herkömmlichen Anlagetypen? Das Marktbreiter Unternehmen SBBiogas GmbH, eine Tochtergesellschaft von Beutler und Lang, hat aufgrund ihrer langen Erfahrung im Anlagenbau eine neue Verfahrenstechnologie entwickelt. Die so genannte Kombifermentation wurde eigens für landwirtschaftliche Biogasanlagen konzipiert, die nachwachsende Rohstoffe (NaWaRos) und Wirtschaftsdünger einsetzen. Wie der Name schon sagt, werden dabei zwei Stufen, die thermophile Fermentation und eine mesophile Nachgärung kombiniert. Das führt zu hohen Energiegewinnen und erlaubt gleichzeitig eine kompakte Anlagengröße mit hoher Prozess-Stabilität. Die neue Verfahrenstechnologie sammelt im praktischen Betrieb weitere Pluspunkte: Wenn Bakterien an die Arbeit gehen und Gülle sowie vergärende Stoffe in Methan-Gas umwandeln, entsteht dabei ein Geruch, der für die menschliche Nase nicht gerade angenehm ist.

Geruch ist bei einer SBBiogas-Anlage kein Problem mehr: Durch ein geschlossenes System und die Zudosierung von Feststoffen entsteht erst gar keine Geruchsbelästigung für die Anlieger in der Umgebung des Betriebs.

Dazu kommt eine ganze Reihe wirtschaftlicher Vorteile für Energiewirte: Auf hochpreisige Rohstoffe wie etwa Getreide können sie beim Betrieb einer SBBiogas-Anlage ganz verzichten. Alle Komponenten können gewartet werden, ohne dass der laufende Betrieb dafür unterbrochen werden muss. Das spart nicht nur Zeit, sondern jede Menge Geld. Die Gärreste sind als bester Wirtschaftsdünger auf den landwirtschaftlichen Anbauflächen nutzbar. Mit dem neuen Verfahren werden sogar Unkrautsamen und pathogene Keime abgetötet. SBBiogas hat das innovative Verfahren auf der Agritechnica vorgestellt.

* Untersuchung von 438 Biogas-Standardanlagen: Dr. Udo Hölker, Mikrobiologe aus Troisdorf bei Bonn hat in einer groß angelegten Untersuchung insgesamt 438 Biogasanlagen überprüft. Ob eine Anlage richtig läuft, lässt sich über die Bilanz von In- und Output ermitteln! Der Praxistest der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat ergeben, dass die Ausbeute unserer Anlagen gegenüber den untersuchten Anlagen von Dr. Udo Hölker sogar einen Mehrertrag von durchschnittlich 30,01 % aufweist. (Siehe dazu top agrar 10/2007)

** gegenüber einer KTBL-Kalkulation